Die 12 wichtigsten Vorsätze für erfolgreiche Active Sourcer für 2019

Barbara Braehmer
31. Dezember 2018
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Auch für Active Sourcer ist die Jahreswende eine gute Gelegenheit nicht nur die Ziele, sondern auch Arbeitsweisen zu überprüfen. Jetzt ist es Zeit, Korrekturen vorzunehmen, die guten Vorgehensweisen festzuhalten, zu verbessern und zu wiederholen. Die Handlungen, Routinen oder Gewohnheiten, die nicht geholfen haben oder sogar das Gegenteil bewirkten, sollten Sie nun beenden. Nehmen Sie jetzt Ihr Active Sourcing Schicksal in die Hand – es ist Time for Action, denn ein spannendes Jahr 2019 steht vor der Tür.

Hier kommen die wichtigsten Vorsätze für Active Sourcer für das erfolgreiche Jahr 2019

1. Ich werde mit Active Sourcing (mehr) Stellen besetzen.

Ich werde ein erfolgreicher Active Sourcer werden, denn ich verwechsele proaktives Recruiting nicht mehr mit professionellem Active Sourcing – auch nicht in Eile. Ich weiß, dass Recruiting und Sourcing zwei verschiedene Prozesse sind und werde sie 2019 auch jeweils konsequent umsetzen.

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2. Ich werde ein Active Sourcer werden, der nichts mehr dem Zufall überläßt.

Den logischen Active Sourcing Workflow werde ich konsequent anwenden. Ich werde nicht mehr experimentell Keywords und Boolesche Befehle eingeben und hoffen, dass gute Kandidaten angezeigt werden. Sondern ich werde systematisch und methodisch Suchanfragen schreiben.

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3. Ich werde ein effizienter Active Sourcer werden.

Ich werde mir eine Sourcing Bibliothek aufbauen und nicht mehr einfach nur die Suchanfragen in XING oder LinkedIn speichern! Gute Suchanfragen mit den richtigen Keywords werde ich mir fest notieren und auch über die Ergebnisqualität buchführen, damit ich Zeit spare und gezielter finden kann.

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4. Ich werde auch die passiven Talente berücksichtigen.

Es ist mir klar, dass wenn überhaupt, im wesentlichen die aktiven Talente ausgefüllte Profile haben. 2019 werde ich mich noch mehr um die passiven Talent kümmern, die oft andere Keywords oder schlecht ausgefüllt Profile haben.

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5. Ich werde mich intensiv mit neuen Sources und Plattformen auseinandersetzen.

Ich weiß, dass wenn ich mich nur auf XING konzentriere, ich Chancen für mein Unternehmen bzw. meine Kunden verpasse. Deshalb werde ich lernen und besser werden, wie man in anderen Plattformen wie LinkedIn oder im Web über Suchmaschinen wie Google gezielt Talente findet und erfolgreich sourct.

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6. Ich werde mich daran halten, dass Active Sourcing nicht die Lösung für alle Recruiting Probleme ist.

Ich weiß, dass es besser ist, bevor ich anfange zu sourcen, zuerst zu prüfen, ob die Stelle überhaupt per Active Sourcing zu besetzen ist. Active Sourcing ist keine Allzweckwaffe und so kann ich mich besser auf das Wesentliche konzentrieren. Ich werde hier ehrlich zu mir und allen anderen – auch meinen (Inhouse)Kunden sein und ihnen sagen, wenn die Stelle nicht mit Active Sourcing zu besetzen ist.

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7. Ich werde die Candidate Experience ganz vorne anstellen.

Ich mache mir vor dem Beginn des Projektes Gedanken, wen ich suche und wie ich diese User gewinnen kann. Ich erstelle eine passende Candidate Persona, um deren Online Verhalten zu verstehen und die passenden Talente auch gezielter identifizieren und gewinnen zu können. Ich werde kein Talent auf eine Stelle ansprechen, für die erkennbar der Job keine Karriere Entwicklung ist.

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8. Ich werde auf Änderungen und die weitere Transformation vorbereitet sein und mich flexibel anpassen.

Es ist mir bewußt, dass die digitale Reise immer weiter geht und ich deshalb nicht stehen bleiben darf. Deshalb werde ich konstant weiter lernen und mich stetig erkundigen, was sich geändert hat und ändern wird, um vorbereitet zu sein. Ich werde auch im neuen Jahr Kurse besuchen, Blogs lesen, in Social Media Experten folgen und Event besuchen, um neue Impulse zu bekommen.

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9. Ich werde mich mit anderen Active Sourcern viel mehr austauschen.

Ich weiß, dass Active Sourcing keine Einzelkämpferdisziplin ist. Niemand – außer die großen Experten – kann alle die kleinen und großen Änderungen alleine bewältigen. Deshalb brauche ich ein gutes Sourcing Netzwerk für meinen Fachbereich online und offline und werde das in 2019 pflegen und erweitern.

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10. Ich werde mein Sourcing Projekt auf ein solides Knowhow Fundament stellen.

Die Stellenbeschreibungen werde ich gut vorbereiten und Informationen, die ich noch nicht habe, werde ich einholen. Ich werde mich nicht mehr nur mit der Anzeige als Basis der Keywords verlassen, sondern auch prüfen, wie andere Unternehmen die Stelle ausschreiben und die Fachbereich fragen und einbeziehen.

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11. Ich werde nur noch Kandidaten ansprechen, die auch kulturell passen.

Ich mache mir vor der Ansprache noch mehr Gedanken, ob der potentielle Kandidat auch wirklich zum Unternehmen oder in das Team passen könnte. Ich erkundige mich über die Kultur und das Miteinander und werde potentielle Kandidaten beraten und mit fair und auf Augenhöhe mit ihnen austauschen, dass sie selbst die richtige Entscheidung treffen können.

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12. Ich werde nicht nur eine funktionierende Talent Pipeline pflegen, sondern (m)einen Talent Pool auf- und ausbauen.

Es ist mir klar, dass der kürzeste Weg zur Stellenbesetzung der ist, bei dem ich das Talent schon kenne. Deshalb werde ich sehr viel mehr netzwerken. Ich werde auch gezielt Personen ansprechen, die Empfehler sein könnten sowie User, die erkennbar derzeit nicht interessiert sind, aber eventuell in Zukunft passen könnten.

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Zusammenfassung:

Das Jahr 2019 wird gerade für DACH Active Sourcer eine besondere Herausforderung. Wir haben große Änderungen zu bewältigen: XING hat am 20. Dezember ein Major Update durchgeführt und unter anderem dabei die Booleschen Befehle massiv eingeschränkt (Hier mehr: Hiobsbotschaft: XING hat die Booleschen Befehle (fast) abgeschafft). Es wird weitere Änderungen im Jahr 2019 geben – so ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Sourcers: flexibel zu bleiben.

Die zweite wichtigste Eigenschaft ist, sich mit anderen auszutauschen – denn alleine schaffen wir das nicht. Unsere Gemeinschaft ist 2018 sehr gewachsen – doch die wenigsten Active Sourcer sind „Vollzeit Sourcer“. Die meisten unter uns, so wie wir bei Intercessio selbst auch, sind zu mindestens 50 % auch Recruiter oder machen andere Aufgaben wie Business Partner oder Personalreferent, oder sind im Personalmarketing oder Talent Acquisition Experts. Oder sie sind in der Personalberatung im Research oder in der Personalvermittlung auch zusätzlich im Vertrieb oder Disponent. Gemeinsam schaffen wir auch die großen und stetigen Änderungen.

Danke für den guten Austausch, den Input und ein Danke für ein tolles Jahr 2018!

HAPPY SOURCING – und ein schönes und erfolgreiches Jahr 2019!

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