Hiobsbotschaft: XING hat die Booleschen Befehle (fast) abgeschafft – was bedeutet das für Sourcer und Kandidaten? [Teil 1/3]

Barbara Braehmer
8. Januar 2019
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XING hat es nun doch getan: Sie haben am 20. Dezember 2018 die sogenannten Booleschen Befehle in der Erweiterten Suche des Premium Accounts und damit die Möglichkeit der gezielten Suche mit diesem Account so eingeschränkt, dass das Sourcing nur noch schwer möglich ist. Kurz: die gezielte Online-Personalsuche (genannt Active Sourcing) mit dem Premium Account in XING ist (fast) abgeschafft.

Zur Erklärung: Mit diesen Booleschen Befehlen kombinieren Active Sourcer Keywords, um in Suchmasken wie der „Erweiterten Suche“ von XING eine Suchanfrage zu stellen. Fehlen die Booleschen Befehle, ist eine gezielte Suchanfrage nicht mehr möglich. Aber hier wurden nicht nur ein paar Befehle eingeschränkt, sondern die Änderungen sind viel weit weitreichender. Sie treffen nicht nur das Active Sourcing. Deshalb sind sie ein sogenanntes: „Major Update“.

In diesem Blogpost möchten wir einen ersten Einblick in diese umfassenden Änderungen und die zu erwartenden Konsequenzen für die aktive Online-Personalbeschaffung in XING geben. Leider ist das ganz und gar nicht einfach – aber wir bemühen uns, es verständlich darzustellen. Deshalb haben wir den Inhalt auf drei Blogposts verteilt, um eine grobe Übersicht des aktuellen Status zusammenzufassen und in die Richtung zu weisen, in die es geht.

Was sind die Booleschen Befehle?

Für alle Nicht-Sourcer erklärt: Um gezielt, effizient und damit methodisch Talente zu finden, ist es notwendig professionelle Suchanfragen zu schreiben und sich nicht auf zufällig eingegebene Suchbegriffe zu verlassen. Eine systematische Suchanfrage erstellt ein Sourcer, indem er Keywords sachkundig kombiniert und in eine Suchmaske eingibt. Keywords verbindet ein Sourcer mit Booleschen Befehlen. Bekannt sind besonders diese 6 Booleschen Befehle: AND   OR   NOT  (  )   *  ­” ” 

So sieht dann z.B. eine professionelle Suchanfrage aus:

(­”Senior Recruiter­” OR ­”Senior Sourcer­”) AND München NOT Personalberater.

Der aktuelle Status der Booleschen Befehle in XING 

Bereits vor 2 Jahren hat XING die Nutzung für das Sourcing mit dem kostenlosen Account beendet. Wer mit diesem sogenannten Freemium Account gesucht hat, dem werden bis heute – egal welche Suchanfrage er eingibt – maximal 15-20, meist wenig passende Ergebnisse angezeigt. Nun hat XING dies auch für alle qualifizierten Suchanfragen mit dem bezahlten Premium Account extrem limitiert. Sie können zwar weiter auf die Suchmaske der „Erweiterten Suche“ zugreifen, erhalten aber bei gezielten Suchen entweder eine extrem eingegrenzte, wenig hilfreiche Ergebnisanzeige oder gar keine Anzeige mehr.

Die gute Nachricht ist, dass dieses große Update das Active Sourcing mit Booleschen Befehlen mit dem Premium Account NICHT unmöglich macht.

Aber Sie merken an der Formulierung: Selbst das professionelle Sourcing mit XINGs Erweiterter Suche bzw. mit dem Premium Account ist nun so eingeschränkt und zeitaufwendig, dass es extrem schwer bis unmöglich gemacht wurde. Oder besser ausgedrückt:

Die schlechte Nachricht ist, dass gezieltes und professionelles Sourcing in XING nun so komplex geworden ist,  dass selbst fortgeschrittene Sourcer mit der „Erweiterten Suche“ große Finde-Probleme haben.

Die möglichen Ursachen dieser Grundsatzentscheidung von XING

Um das Ist zu verstehen, muss man kurz in die Geschichte blicken. Profis rechneten mit Einschränkungen der Suchmöglichkeiten der Business Netzwerke bereits zum Jahresanfang 2018.

  1. Denn in Europa brachte die Umsetzung der DSGVO ein intensiveres Datenbewußtsein und ausgefeilterte Handlungsregeln.
  2. Gleichzeitig stieg die Nutzung von Active Sourcing in den Business Portalen in den letzten 2 Jahren exponentiell an. Diese brachte dabei leider auch eine Unmenge an rücksichtslosen Spam-Sourcern, die im Gießkannenstil besonders die Möglichkeiten der kostenlosen Accounts und der  Premium Accounts ausreizten. Manche User bestimmter Berufsgruppen erhielten so über 100 Ansprachen und mehr pro Tag, die weit von wertschätzend waren und das Klima der Online-Kandidatensuche immer mehr vergiftet haben.
  3. Dazu kam, dass 2017  LinkedIns Klage gegen einen sogenannten Start-up Scraper (Programme, die Daten sammeln und bereitstellen), in der LinkedIn durchsetzen wollte, dass das systematische Abgreifen von öffentlichen Profil-Daten illegales Hacking sei, von einem US Richter abgewiesen worden war (hier mehr). Dazu muss man wissen: Die Mehrzahl dieser Scraper benützen im Grunde die gleichen Suchmethoden wie Sourcer, indem sie Suchanfragen mit Booleschen Befehlen stellen.

Besonders XING und LinkedIn waren also gefordert, Maßnahmen zu ergreifen. Neben teuren und aufwendigen IT-Security Aktivitäten ist die einfachste Gegenmaßnahme in allen Fällen: Die Booleschen Befehle einzuschränken und so den Missbrauch der Userprofile (fast) unmöglich zu machen.

Die Chronologie oder (wie) hat XING das angekündigt?

Anfang Oktober 2018 zeigte sich bei einigen wenigen bereits in XINGs  Erweiterter Suche der nachfolgende Warnhinweis, sobald man einen der fünf Booleschen Befehle OR, AND , NOT, ( ) oder * in die zentralen Suchmaske eingab:

Es gibt Workarounds zur Einschränkung der Booleschen Befehle in XING und LinkedIn - XINGs Limitationen -2018

Ab dem 9. Oktober 2018 traf es dann alle – also Freemium- und Premium Accounts – nicht nur in DACH, sondern international. Dieser Warnhinweis war dann erst mal mit einem kompletten Stop der Anzeige der Suchergebnisse verbunden.

Die angekündigte Lösung eines ProBusiness Accounts ist vom Premium Account leider unerreichbar. Denn wenn Sie bereits einen Premium Account haben, können Sie nicht in den ProBusiness Account wechseln (er steht nur kostenlosen Mitgliedern zur Verfügung).

Es gibt Workarounds zur Einschränkung der Booleschen Befehle in XING und LinkedIn - XINGs Limitationen -2

Angefragt per Twitter am 9. Oktober, warum keiner mehr in der Erweiterten Suche Suchergebnisse sieht, der Boolesche Befehle benützt, gab es diese offizielle Antwort von XING:

Es gibt Workarounds zur Einschränkung der Booleschen Befehle in XING und LinkedIn - XINGs Limitationen -3

XING reagierte 3 Tage nach diesem Tweet und so konnte jeder im Premium Account bis zum 20. Dezember weitersuchen. Glücklicherweise war also die sofortige Abschaffung der Booleschen Suche nur ein Fehler und nicht so geplant. Danach wurde vor den Suchergebnissen eine neue Warnmeldung angezeigt und damit die finale Abschaffung angekündigt.

Es gibt Workarounds zur Einschränkung der Booleschen Befehle in XING und LinkedIn - XINGs Limitationen -4


Das Major Update ist folglich eine geplante und gut überlegte Entscheidung von XING, die am 20. Dezember nach 3 Monaten Testlauf ausgerollt wurde.

Und jetzt? Es ist kompliziert: Status Update – die Booleschen Befehle in der Erweiterten Suche

Die nachfolgende Zusammenfassung ist der aktuelle Stand. Sie gibt das wieder, was wir mit unseren Tests festgestellt haben und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im Übrigen ist erkennbar, dass XING an seiner Suche weiter arbeitet, so kann es Änderungen geben. Wir werden sie hier ergänzen oder korrigieren, wenn wir davon erfahren.

1. Das Leerzeichen im zentralen oder in verschiedenen Suchfeldern:

Bezeichnend ist, dass die Addition überall weiter funktioniert, wenn man

das Leerzeichen anstatt den Booleschen Befehl AND nützt. Leider gibt es keine Entwarnung, denn die Ergebniszahl wurde allgemein limitiert und die Qualität (= Passung) reduziert, in manchen Suchen sogar extrem.

2. AND, OR, NOT (  ) und *-BEFEHLE im zentralen Suchfeld:

    Sobald man aber die folgenden Befehle

   AND, OR, NOT, ( ) und * im zentralen Suchfeld

    eingibt, erscheint die Warnmeldung und es werden keine Ergebnisse angezeigt.

3. Minus -BEFEHL im zentralen oder in verschiedenen Suchfeldern:

Benützt man das Minus anstatt NOT im zentralen Suchfeld oder auch im Suchfeld wie z.B: „derzeitige Funktion“ dreht sich die Wirkung um und

das Minus wird als AND gelesen und interpretiert:

(Es erfolgt kein Warnhinweis)  z.B. Einkäufer -Buyer ergibt eine limitierte Ergebnisliste von Profilen mit hauptsächlich beiden Begriffen auf dem Profil.

4. AND oder OR in verschiedenen Suchfeldern:

Wenn man aber die Befehle AND oder OR ­

in eines der Suchfelder ich suche­”oder ­ich biete­” oder  „aktuelle Position“ zwischen 2 oder 3 Keywords setzt

wie (z.B. Sales OR Vertrieb) zeigt die Erweiterte Suche eine mehr oder weniger limitierte Ergebniszahl von Profilen an. Bei OR-Befehlen ist die Zahl sehr limitiert, meist zwischen 1-20, bei AND-Befehlen sind es etwas mehr Ergebnisse.

5. NOT in verschiedenen Suchfeldern:

Wenn mit dem Befehle NOT in ­”ich suche­” oder ­”ich biete­”  in einem Suchfeld wie z.B. „aktuelle Position“ sucht

(z.B. Recruiter NOT Personalberater) dreht die Suche wie beim – Minusbefehl die Wirkung um und macht ein AND daraus – mit limitierter Ergebniszahl.

6. Der *-BEFEHL:

Das Sternchen war bisher die Sicherheit, AGG konform zu suchen (Diversity Search) – man fand bisher mit dem * hinter einem Manager (Manager*) mehr Frauen als ohne Stern. (hier mehr im Blogpost: 10 Tricks zum missverstandenen Booleschen Befehl Sternchen). Jetzt ist es so, dass der *-Befehl in der zentralen Suchmaske eingegeben nur den Warnhinweis ohne Ergebnisse anzeigt.

Wenn man den Stern in ein Suchfeld wie „aktuelle Position“ eingibt z.B. bei Sourcer* zeigt er genauso viele Sourcer wie bei Sourcer ohne Stern (Zahl: 2.315). Dies ist ein guter Test, denn es gab immer nur 9-15 Sourcing Kolleginnen, die den Job Titel „Sourcerin“ auf ihrem Profil hatten. Es ist also leider nun auch nicht mehr möglich in der Erweiterten Suche gezielt nach weiblichen Talenten zu suchen.

7. Der PHRASIERUNGS-BEFEHL ­” ”:

Die Anführungszeichen wurden von XING zwar nicht abgeschafft –  aber sie funktionieren noch weniger als zuvor und die Anzeige wurde stark reduziert.

Sucht man nun zum Beispiel nach einem ­ ­”Linux-Systemadministrator” müsste eigentlich die Suchmaschine mehr Profile anzeigen, auf denen genau der Titel mit Bindestrich steht: Linux-Systemadministrator. Sie zeigt aber nur noch 58 Profile an, wovon ganz wenige diese Schreibweise haben. Doch es gibt Ausnahmen wie zum Beispiel bei Job Titeln wie ­”Key Account­” – da funktioniert es, aber mit sehr limitierter Ergebnisanzeige.

Die logische Schlussfolgerung: Es ist ein Algorithmus Update

Um die Wirkung von Boolesche Befehlen, Anzeige und Qualität der Profilergebnisse so einzuschränken, erfordert es, nicht nur

  • den Suchalgorithmus anzupassen, sondern auch
  • die Ergebnislisten und Anzeige und
  • den Zugriff auf die Speicherung, den sogenannten Index zu ändern.

Deshalb handelt es sich hier um ein Major Algorithmus Update. Da die Erweiterte Suche und der TalentManager keine komplett getrennten Systeme sind und den gleichen Algorithmus nützen, ist leider der TalentManager direkt von diesem Update betroffen. Der Einsatz der Booleschen Befehle ist im XING TalentManager weiterhin möglich.

Welche Konsequenzen sind für das Active Sourcing erkennbar?

XING erhofft sich sicherlich mit diesem Update, den Verkauf des Premium Sourcing Tools „TalentManager“ zu steigern. Vielleicht wird ein Teil der Sourcer ihn auch buchen.

Aber es steht dem gegenüber eine sehr große Zahl, für die das Buchen eines solchen Tools sehr schwierig wird. Ich kann mir schwer vorstellen, dass die vielen im „Nebenjob“ sourcenden Recruiter, Personalberater, Coaches, Business Partner, Personalreferenten, Personalvermittler, Researcher oder Accounts usw. das hochpreisige Tool TalentManager buchen, wenn sie nur 4-5 Stunden im Monat Zeit für das Sourcing haben.

Entweder werden sie nun einfach noch weniger oder gleich nicht mehr sourcen. Oder sie werden DIE Alternative prüfen: die andere Business Plattform, die in DACH fast schon so groß ist wie XING: das Business Netzwerk LinkedIn. Denn in LinkedIn ist es immer noch möglich mit dem kostenlosen Account erfolgreich zu sourcen.

Welche Auswirkung hat die XING Grundsatzentscheidung auf User bzw. Kandidaten?

Sicherlich, wenn die Spam-Sourcer ausgesperrt sind, wird die Qualität der Ansprache steigen. Aber aufgrund der aus den Änderungen resultierenden Sourcing Einschränkungen wird es deutlich weniger Sourcer in XING geben, die gezielt suchen und finden (können). Das hat mehrere Konsequenzen:

  1. Bereits heute liegt der Fokus der meisten Sourcer auf aktiven Kandidaten (die leichter gefunden werden und eher antworten). Um passive Talente gezielt zu finden, erfordert dies die Fähigkeit, gezielt Suchanfragen zu stellen und/oder Tools, die dies möglich machen. Auch kommunizieren passive Talente meist zeitversetzt.
  2. Die logische Schlussfolgerung ist ein durchaus realistisches Szenario: Es werden insgesamt weniger User kontaktiert, besonders aber weniger passive und weibliche – und damit viele derjenigen nicht mehr, die gern kontaktiert werden möchten, weil sie wirklich offen für Jobangebote oder Karrierechancen sind.
  3. Geht man davon aus, dass Menschen auch gerade wegen der Karriere in Business Netzwerken aktiv sind, steht zu befürchten, dass ein Ungleichgewicht entsteht. Negatives spricht sich schnell herum, auf das User reagieren werden.

So ist es von Seiten der User wahrscheinlich, dass es ruhiger in XING wird. Was natürlich auch die Sourcer merken werden, die mit dem Premiumtool, dem XING TalentManager arbeiten. Ob XING dies mit gutem Marketing ausgleichen will und kann, wird die Zukunft zeigen.

Fazit:

Persönlich bin ich völlig überrascht über die Art und Weise der Umsetzung. Mit diesem Update werden nun die Möglichkeiten für alle Sourcer massiv eingeschränkt. Denn die – negativen – Auswirkungen sind bis in den TalentManager hinein sehr deutlich zu spüren. Die Wirkung trifft sowohl Sourcer, die nur stundenweise sourcen können, wie auch alle Profis, die bisher gezielte Suchanfragen gestellt haben.

Sollte diese grundsätzliche Entscheidung von XING bestehen bleiben und nicht noch deutliche Nachbesserungen erfolgen, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Major Update sehr viel weitreichender ist, als „nur“ eine umfassende Restriktion der aktiven Online-Kandidatensuche: Viele, besonders die weiblichen, User können nun schlechter bis gar nicht mehr gefunden werden.

Liebe Kollegen von XING: Seit Oktober gibt es keine offiziellen Informationen oder Erklärungen. Dies ist nicht besonders wertschätzend. Wir bitten um eine offizielle Stellungnahme. Finden Sie nicht, dass wir das verdient haben?


ANKÜNDIGUNG: Unsere Blogpost-Serie geht weiter, denn es gibt ein paar Lösungen (Workarounds) und auch die Veränderungen im zentralen Tool, dem TalentManager verdienen besondere Beachtung:

TEIL 2: Seelentrost für Sourcer zu XINGs Restriktion der Booleschen Suche: Hier kommen 3 Workarounds [Teil 2/3]
TEIL 3: XING Sourcing 2019: Welche Rolle spielt der TalentManager? [Teil 3/3]


Dennoch – Sourcing geht weiter, auch in XING, deshalb:

Happy Sourcing!

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2019-01-10T21:03:11+00:00

9 Comments

  1. Daniela Chikato 8. Januar 2019 at 8:18 - Reply

    Liebe Barbara, ich wünsche Dir ein frohes und gesundes Jahr 2019 und danke Dir für Deinen hoch spannenden und gut aufbereiteten Artikel (Teil 1 von 3). Am Ende des Blogposts ist erkennbar, dass es Teil 2 und 3 zu der Artikelserie gibt, aber sie sind nicht verlinkt und ich finde sie auch nicht auf Eurem Blog erreichbar. Diese beiden Teile interessieren mich sehr, gerade auch, weil ich ja den TalentManager nutze… Liebe Grüße, Daniela

  2. Barbara Braehmer 8. Januar 2019 at 8:43 - Reply

    Liebe Daniela,

    danke schön, dir auch ein gutes Neues Jahr 🙂
    Dies ist der erste Blogpost – die weiteren Blogposts sind eine Ankündigung. Das heißt, die Workarounds und Besprechung der Wirkungen im TalentManager veröffentlichen wir die nächsten Tage. Ist leider so kompliziert, dass man dafür 3 Posts braucht.
    Liebe Grüße Barbara

  3. Christof Kerscher 8. Januar 2019 at 11:47 - Reply

    Danke für diese sehr gute Aufarbeitung und auch die Hinweise wie man doch noch damit arbeiten kann. Dass Xing seine Kundenfreundlichkeit abgeschafft hat ist leider seit Jahren ersichtlich und findet hier seinen vorläufigen Höhepunkt. Wenn man versucht mit Mitarbeitern auf Messen oder am Telefon darüber zu sprechen wird komplett abgeblockt. Ein Business Netzwerk das meilenweit an den Bedarfen der Kunden und ausschließlich an eigenen Wachstumsphantasien orientiert ist, schafft sich ab.

    • Barbara Braehmer 8. Januar 2019 at 11:53 - Reply

      Lieber Herr Kerscher,
      danke für den Kommentar und Ihre offene Meinung.
      Lassen Sie uns hoffen, dass XING trotz Planung und strategischer Entscheidung noch Verbesserungen durchführen wird. Zumindest war dies ein bißchen meine Hoffnung beim Schreiben des Blogartikels 🙂
      Viele Grüße
      Barbara Braehmer

  4. Schrammeck 8. Januar 2019 at 13:38 - Reply

    Hallo Frau Braehmer,

    besten Dank für die klare Aufbereitung des Themas und Ihren Hinweis auf die noch folgenden Blogs.
    Speziell die Nutzer des Talentmanagers sind sicherlich an weiteren Details interessiert.
    Freue mich immer wieder über Ihre Unterstützung, Sie lassen uns Recruiter nicht im Regen stehen….

    Viele Grüße
    Wolfgang Schrammeck
    http://www.consulting4u.de

    • Barbara Braehmer 8. Januar 2019 at 13:43 - Reply

      Hallo Herr Schrammeck,
      schön von Ihnen wieder zu hören, auch wenn der Anlass nicht so prickelnd ist. Augenblicklich arbeitet XING noch an der Anzeige im TalentManager, deshalb habe ich den Blogpost auf nächste Woche verschoben. Lassen Sie uns hoffen, dass ich möglichst wenig zu schreiben habe in diesem Blogpost 🙂
      Ein herzlicher Gruß
      Barbara Braehmer

  5. Andreas Harrock 9. Januar 2019 at 8:38 - Reply

    Hallo Barbara,
    wie immer ein kompetenter Beitrag zum Thema XING und sehr aufschlussreich. Besten Dank für die Infos! Somit haben wir die Möglichkeit, unsere Schulungen schnellstmöglich an die bestehende XING-Thematik anzupassen.

  6. Jürgen Bühler 14. Januar 2019 at 14:32 - Reply

    Hallo Barbara, hast Du schon checken können, inwieweit sich die neuen Änderungen in der XING Suche auch auf die X-Ray-Suchen auswirken?

    Liebe Grüße
    Jürgen

    • Barbara Braehmer 14. Januar 2019 at 14:57 - Reply

      Hallo Jürgen,

      soviel vorweg: Dieses XING Update hat nach meiner Erkenntnis bisher keine direkten Wirkungen auf die X-Ray Suche.

      Doch: XING hat im Sommer 2018 die X-Ray Wirkungen sehr angepasst. Das müssten alle jetzt schon merken – Profile, die man mit dem site-Befehl findet, sind meist veraltet. Und man findet insgesamt weniger … dennoch, X-Ray funktioniert für einfache Suchen.

      Was schlimmer ist: Google wird die Möglichkeiten, den site-Befehl und damit X-Ray gezielt zu benützen, mit dem Google-Update vom 22. Januar 2019 einschränken (Einfache Suchen werden weiter funktionieren, aber die Ergebnisse sind meist veraltet). Doch hier gibt es Lösungen. Diese sind etwas komplex zu erklären und was für Fortgeschrittene.

      Ich werde darüber nicht bloggen, sondern das lernt man in unseren Trainings und Webinaren 😉
      Viele Grüße Barbara

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