Aktive Kandidaten (in der Sprache der Recruiter und Personalberater ‚Job-Seeker‘ genannt) sind in der Regel Menschen, die bereits ohne Arbeit sind oder bald arbeitslos werden bzw. befürchten, arbeitslos zu werden. Natürlich gehören auch diejenigen zu dieser Gruppe, die keine Karriere – oder Weiterbildungsmöglichkeiten bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber haben, dort nicht zufrieden sind oder sich einfach nur strategisch über ihren Marktwert auf dem Laufenden halten wollen.

Wer sind sie?

In diese Gruppe fallen die Berufsanfänger, also junge Menschen auf der Suche nach ihrem ersten Arbeitsplatz, auch Berufswiedereinsteiger nach Weiterbildungsmaßnahmen oder Erziehungsurlaub – aber auch gekündigte Mitarbeiter, deren Position entfallen sind oder die sich wirklich etwas zu Schulden haben kommen lassen. Dazu gehören aber auch Menschen, die extrem unzufrieden mit ihrem derzeitigen Arbeitgeber sind und/oder die einen ganz dringenden Wunsch nach sofortige Änderung besitzen, wie zum Beispiel räumlicher Veränderung des Lebenspartners oder eine nebenberufliche Höherqualifizierung.

Wie viele sind es?
aktive-kandidaten

Kurze Anwort: Sehr viel weniger als die landläufige Meinung. Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung sucht nicht nach einer Aufgabe (also ca. 2/3 bzw. in Prozentzahlen 60 bis 70) und kann deshalb als passive Kandidaten betrachtet werden. Dieser Faktor ist völlig unabhängig davon, ob die wirtschaftliche Lage positiv oder negativ ist.

Es sind immer wieder erstaunliche Reaktionen zu beobachten, wenn im heutigen deutschsprachigen anzeigenorientierten Personalmarkt die praktischen Zahlen fallen: Von einem Aufschrei bis zu stoischer Ablehnung eine ganz breite, emotionale Palette. Fakt ist, dass alle diese ganzen Anzeigenaktionen auf diese aktiven und die semi-aktiven Kandidaten zielen: Es sind nur zwischen 5% – 10% aller möglichen Kandidaten (also der Erwerbstätigen) – abhängig von der Branche und den Zustand der Wirtschaft!


Wie findet man sie?
Ganz einfach – diese Kandidaten finden Sie!  Sie müssen sich nur an der richtigen Stelle in die richtige Position bringen. Und genau darin liegt Problem, denn Ihr Wettbewerb schläft nicht.

Wenn dieses Problem nicht wäre,  wären die aktiven Kandidaten bequem. Als es noch um einen Arbeitgebermarkt ging, und man in der Not war, unter vielen, vielen Kandidaten den besten zu wählen war dies schon alleine deshalb die gängige und vorherrschende Personalsuchmethode . Diese Kandidaten sind leicht erreichbar gerade über Stellenausschreibungen, Karrieremessen oder sie tragen sich in jede nur verfügbare Lebenslauf-Datenbank ein, sie suchen aktiv in sozialen Netzwerken und sogar über die Arbeitsagentur. Sie schicken spamweise Email-Initiativbewerbungen. Per Executive Search bzw. Direktansprache sind sie kaum zu finden – sie sind bereits in der Regel nicht mehr oder einfach noch nicht am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund ist

Was hat sich durch Social Recruiting geändert? 

Zuerst einmal vorweg: Stellenanzeigen in einem Social Media-Portal zu schalten, ist dann KEIN Social Recruiting, wenn es die einzige Massnahme ist, da dies One-Way ist. Social Recruiting ist das proaktive und aktive Pflegen von Kontakten im Social Web – entsprechend der Social Media Regeln. Und diese unterscheiden sich teilweise wesentlich von denen des traditionellen Recruitings. Umgekehrt heißt das nicht, dass eine Anzeige im Web nicht eine Bestandteil eines professionellen Social Media Recruitings. Aber sie ist nicht nur wirksam, wenn sie in eine aktiv gepflegte und gelebte Social Media Strategie eingebunden ist und auch den Regeln eines systematischen Employer Branding entspricht. Dann spricht man nicht von einer Stellenanzeige sondern von einem ‚Jobposting‘. Richtig gemacht sind Jobpostings im Social Web der virale Katalysator für die aktive Verbreitung der Arbeitgebermarke UND der zu besetzenden Stelle.

Was sind Ihre Vorteile durch Social Media? 

Es hat sich also geändert, dass im Web 2.0 alle – auch die aktiven Kandidaten – entsprechend der Social Media Regeln rekrutiert werden müssen und können. Das bedeutet, dass dafür zusätzliche Ansprachekanäle auch für aktive Kandidaten wie Karriereportale, berufliche Netzwerke, Kandidaten-Datenbanken u.v.m. entstanden sind. Diese sind um ein Vielfaches kostengünstiger als Printkampagnen – teilweise sogar kostenlos.

[box title=”PERSONALMANAGEMENT REGEL: ” border_width=”2″ border_color=”#de0000″ border_style=”solid” icon=”wrench” icon_style=”border” icon_shape=”circle” align=”center” text_color=”#de0000″] Aktive Stellensuchende suchen in der Regel (sogar verzweifelt) nach Arbeit. Gerade deshalb ist – auch, wenn das hart klingt – große Vorsicht geboten, gerade sie für besonders wichtige Positionen wie Management – und wichtige Fachpositionen ausschließlich einzuplanen. Praktisch heißt das: Besondere Nachselektion und Überprüfung ist in jedem Fall wichtig. [/box]

HAPPY RECRUITING!

 

Top-Gewohnheiten erfolgreicher Recruiter-Basis

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