In diesem Webinar sind wir der These nachgegangen, dass wer derzeit online Personal sucht und dies ohne Google+ versucht, große Chancen verpasst. Und macht sich das Recruiting-Leben unnötig schwer. Denn neben den unterschiedlichen, für Recruiter arbeitserleichternden Funktionen dieses Netzwerks ergibt sich schon alleine aus der Einbindung von Google+ in das Google- Universum eine Präsenzpflicht für jeden Personaler und Recruiter auf Googleplus.

Bedeutung von Google+ in Deutschland

Googleplus ist in der Zwischenzeit nach Facebook auf den zweiten Platz der beliebtesten Plattformen gerückt. Das Netzwerk ist ähnlich wie Twitter ein Mixnetzwerk zwischen beruflich und privat, ca. 50%/50%.

5,4 Millionen Deutsche sind 2013 auf Google+ – mehr Menschen als im beruflichen Netzwerk Xing. Auch weltweit stellt Google+ alle bisherigen Rekorde ein: 340 Millionen weltweit aktiven Mitgliedern bei bereits 500 Millionen Accounts in faktisch nur etwas mehr als 2 Jahren ist atemberaubend, auch in der innovationsfreudigen Internetwelt. Facebook zum Vergleich brauchte für ähnliche Zahlen 5 Jahre.

Neben seiner Funktion als soziales Netzwerk bietet Googleplus viele andere Möglichkeiten, die im Personalmanagement und Recruiting wertvolle Unterstützung leisten. Diese sind bisher noch wenig im Personalwesen bekannt. 25 der wichtigsten dieser Gründe zeigte das Webinar auf:

Google+ ist Recruiter ein weißes Feld in Social Media

Warum Google+ in der Personalarbeit noch nicht den Platz eingenommen hat, der die Zahl der aktiven User (also möglichen Kandidaten und Mitarbeiter) abbildet, kann man nur mutmaßen. Doch sicherlich liegt das stark daran, dass Google+ keine Werbung (gemeint ist nicht Marketing, das möglich ist) zulässt, doch im Recruiting in Deutschland noch mehrheitlich auf passiven Suchmethoden wie Anzeigenschaltungen sowie Jobbörsen, oder maximal auf die telefonische Direktansprache durch eine Personalberatung gesetzt wird. Echtes Social Media Recruiting oder sogar Active-Sourcing | dem aktiven Kontaktieren von Talenten und deren Pflege in einem Talentpool ist aus vielfach diskutierten Gründen noch nicht sehr verbreitet, und konzentriert sich auf die beruflichen Netzwerke.

Die Vorzüge von Googleplus für das Recruiting

Eine weitere Ursachen ist sicherlich das Informationsdefizit bezüglich Chancen und Möglichkeiten für Human Resource, die das explosiv wachsenden Google +-Netzwerk bietet. Auch die Einbindung in das Google-Universum mit weiteren 120 Diensten, die mit Google+ engverwoben sind, wird von vielen gar nicht wahrgenommen und wenn, dann als zu komplex angesehen. Dabei sind darunter eine große Zahl recruiting-erleichternde Dienste, die absolut einfach und ohne größeren Aufwand in der Bedienung in die aktuellen Personalsuche-Projekte eingebunden werden können.

Ein Talent Pool für MINT und Tech-Berufe

Gerade diese, so andere Google+ Welt zieht Ingenieure, IT-ler, technische orientierte Personen magisch an. Und auch besonders alle diejenigen Personen, die einerseits die als emotionale (Schein-)Welt mit aufgeplusterten Selbstdarstellungen empfundenen anderen privaten Netzwerke und andererseits die passiven und dadurch als ‚langweilig‘ eingeschätzten beruflichen Networks privat oder fachlich meiden. In Google+ ist der Austausch viel agieren, aktiver, intensiver – und fachlich dominiert.

Googleplus bildet die reale Welt ab

Experten interpretieren die Organisation und die Struktur von Google+ so, dass dieses Netzwerk den Ehrgeiz und das Ziel hat, das reale Leben mit dem Web zu verschmelzen und damit abzubilden. Und hat dies auch auf eine für Recruiter hervorragende Art geschafft. Es bietet auf diese Weise den größtmöglichen Talentpool, den sich Personalsuchende bisher sonst nur erträumt haben – mit fast nur den besseren, passiven Kandidaten, die sich dort hauptsächlich bezüglich ihrer Fachthemen austauschen.

Ein Social Network mit weniger Emotionalität

Aber auch wenn alles gern als ‚kostenlos und datensicherer als Facebook‘ eingestuft wird – es gibt einen klaren Wermutstropfen: Googleplus funktioniert streng nach den Social Media Umgangsregeln, es ist ein echtes Netzwerk und goutiert alles auch entsprechend, was sich nicht an diese Regeln hält.

Wer die Vorzüge von Google+ nützen möchte, muss sich folglich den Social Media Geboten und Umgangsformen stellen und sie leben. Dennoch: Wir sprechen über einen gigantischen Wissenspool und gleichzeitig aus Recruiter-Sicht alleine bezüglich Deutschland über 5.4 Millionen passive Kandidaten, die in einem Netzwerk unter Klarnamen agieren und als jeweilige Fachleute über die Schlagwortsuche gefunden werden können.

Und dabei gilt: Von allen Sozialen Netzwerken hat Google+ definitiv die beste eigene Suchmaschine – kein Wunder, ist doch die Suche an sich das Herzstück des Google-Imperiums.

Google+ ist eine ‚Soziale Ebene‘ im Google-Universum

Googleplus darf und kann nicht als eigenes Netzwerk auf der Ebene von Facebook gesehen werden. Das wird Google+ nicht gerecht. Es hat die Vorzüge aller anderen Netzwerke weiter entwickelt, und wenige der Nachteile mitübernommen.

Besser formuliert heißt das: Google+ ist im Grunde eine Erweiterung des Google-Accounts um “soziale” Elemente: Ein ‚Social Layer‘. Es ist die Zukunft der Internetkommunikation oder vielmehr der Interaktion. Einerseits werden diese sozialen Elemente immer mehr in die gesamten Web-Aktivitäten verdrängen – andererseits bilden sie damit auch automatisch noch mehr das reale Leben ab oder ersetzen es. Und werden es vice versa verändern. Google+ ist Realität und kein Experiment mehr.

Googleplus fokusiert sich auf Innovation und Veränderung

Wer auf Googleplus ist, nimmt aktiv an der Veränderung teil und läuft ihr nicht hinterher. Menschen, die das so sehen und empfinden sind in diesem Netzwerk aktiv und wenn ich jetzt wieder meine Recruiter-Brille aufsetze, dann muss ich das so sehen: Auf Google+ sind diejenigen möglichen Kandidaten, die besonders zukunftsorientiert, offen, kommunikativ und teamorientiert sind. Für die meisten dürfte das die Beschreibung der Softskills der idealen Kandidaten sein.

    Hat Ihnen dieser Blogbeitrag gefallen?
    Hier können Sie sich in die Liste für Blogupdates eintragen:

    Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).