Sie haben sie sicherlich schon gesehen – diese kleinen Rautezeichen (#), die sogenannten Hashtags: In TV-Spots, in der Online-Werbung, auf Twitter und in Facebook. Spätestens seit der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, in der jedes Spiel seine eigene Hashtag hatte, wurde das kleine Zeichen bekannt. Doch die Hashtags (#) sind nicht nur eine Modeerscheinung. Es ist ein umfassendes Tool und eine kluge sowie praktische Möglichkeit, mit einem vielfältigen Publikum direkt zu kommunizieren.

#ThePower of Hashtags

Sie können mit einer Hashtag einem Social Media Post wie auf Facebook oder einem Twitter Tweet eine besondere Wertung geben, ihn damit hervorheben. Aber Sie können mit dem richtigen Hashtag auch in Facebook gezielt eine Gruppe Gleichgesinnter ansprechen. Zwar werden Hashtags in einigen Social Media Portalen eingesetzt, wie auf Facebook oder LinkedIn – doch bekannt wurden sie durch Twitter. Sie bieten somit die Möglichkeit, Ihre Social Media Strategie umzusetzen und sich oder Ihre Inhalte bekannt zu machen: Passende Hashtags können die Wiedererkennung Ihrer Arbeitgebermarke fördern, Sie können eine Marketingkampagne oder Werbemassnahme begleiten und hervorheben und haben insgesamt eine hohe positive Wirkung auf eine gute Beziehung zu Ihren Mitarbeitern und Kandidaten.

#TheBasics of Hashtags

Nützen Sie das Hashtag-Symbol vor einem  Keyword um Ihren Tweet oder Social Media Post zu kategorisieren. So werden Ihre Tweets oder Posts im Nachrichten Strom von Ihrer Zielgruppe leichter wahrgenommen oder bei Suchen gefunden.

Hashtags können überall in Ihrem Tweet oder Post eingebaut werden – am Anfang, in der Mitte oder am Ende. Dabei sollte aber vorher über die Lesbarkeit nachgedacht werden.

Bitte beachten Sie: Hashtags tauchen in keiner Suchmaschine auf, wenn Sie Ihren Social Media Account nicht öffentlich gestellt haben!

#HashtagRules

 Regel #1: 

Bitte kein Hashtag-Spamming!

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man nicht zu viele einsetzt. Doch was sind zu viele? Das ist Zielgruppen abhängig. Denn im Beispiel oben kann die Zielgruppe der Web Developer diesen Tweet gut lesen – sie sind alle im digitalen Kosmos zuhause. Das nachfolgende Beispiel ist grenzwertig. Denn für die Zielgruppe der Nachwuchskräfte ist das sehr schwer zu lesen:

Praktikum anyone?

 Regel #2:

Entwickeln Sie für Ihre Arbeitgebermarke eine eigene Hashtag!

Denn: Wenn Sie es nicht tun und Ihre Zielgruppe auf Twitter aktiv ist, tun es andere. Denn immer öfter suchen Menschen nach Informationen zu Unternehmen per Hashtag – und so steuern Sie, das was die Suchenden finden. Wenn Sie das richtig machen, haben Sie sogar einen enormen Aufmerksamkeitsvorteil. Wie hier die Deutsche Bahn, die in das virale 2015 Weihnachtsvideo von Edeka geschickt einklinkt und es so sogar in die Printmedien schafft.

 Regel #3:

Nützen Sie Hashtag-Gespräche wie Twitter-Chats!

Die Fussballweltmeisterschaft 2014 hat den Durchbruch auch für die Twitterkommunikation geschafft. Und damit neue Möglichkeiten geöffnet, via Twitter viele Menschen zu erreichen. Es wurde parallel zu den Ereignissen und Spielen unter bestimmten bekannten Hashtags weltweit intensiv getwittert.

Infografik-Brandwatch-Aegis-Top-Hashtags-WM-2014

Diese Vorgehensweise könnten Sie für Ihre Kommunikation übernehmen: Entweder Sie setzen Ihre Hashtag parallel zu offline Events ein (z.B. Karrieremessen oder twittern während Events zusätzlich mit Ihrer Hashtag zum Beispiel während der Messe Zukunft Personal). Oder aber sie verzichten ganz auf reale Zusammenkunft und verabreden sich zu einer bestimmten Zeit zu bestimmten Hashtags zum Chatten. Hier finden Sie eine ausführliche Diskussion, Erfahrungen und weitere Infos im Recrutainment-Blog by Jo Diercks zu einer Twitter-Karrieremesse im Jahr 2014.

 Regel #4:

Die Raute erobert die ‚Reale Welt‘!

Im Englischen heißt dies ‚Hashtag in the wild‘ und wird besonders über Twitter verbreitet:

Hashtag in the wild - Beispiel für Hashtags - Tweet

Dafür gibt es sogar eine eigene Hashtag: #Hashtaginthewild (diese wird allerdings selten benützt)

Hashtag in the wild - Beispiel 2 für Hashtags - Tweet
Hashtags an einer hochfrequentierten Stelle zu platzieren, sorgt für Aufmerksamkeit und Neugier. Und hat höchsten Erinnerungswert, denn derzeit nützen diese ‚Offline-Hashtags‘ noch nicht viele. Sinn macht der analoge Einsatz natürlich nur, wenn Ihre Zielgruppe damit etwas anfangen kann und diese Bestandteil einer klugen Strategie ist.

#Results

Hashtags sind eine Nachrichten über mehrere Plattformen hinweg zu senden und zu verbreiten, virale Effekte zu schaffen, gehört und wiedererkannt zu werden. Sie machen die Auffindbarkeit leichter und sind wie Noten in der Musik: Sie müssen geschickt komponiert und im Zusammenhang eingesetzt werden. Doch wenn Sie ein tolle Twitter-Melodie geschaffen haben, dann bleibt auch diese, wie Musik im Gedächtnis. Und noch ein Ratschlag am Schluss: Verabschieden Sie sich vom Wunsch in Hochsprache schreiben und sprechen zu wollen: Dafür ist keine Zeit und wurden diese Abkürzungen geschaffen.

Happy Recruiting!

Hat Ihnen dieser Blogbeitrag gefallen?
Hier können Sie sich in die Liste für Blogupdates eintragen:

Mit dem Absenden des Kontaktformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).